Berühmt und belastet

Schon in jungen Jahren besaß er einen ausgeprägten Hang dazu, sich selbst darzustellen und dabei maßlos zu übertreiben. Er führte ein abenteuerliches Leben, war leicht reizbar, litt unter Stimmungsschwankungen und konnte Frauen nur schwer widerstehen – genau wie dem Alkohol. Die Rede ist von Ernest Hemingway, einem der bekanntesten amerikanischen Schriftsteller, der 1954 mit 55 Jahren den Nobelpreis für Literatur erhielt.

[Gehirn&Geist]

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Perfektion ist nicht immer gut

Lebst du schon, oder bist du noch perfekt? Ob Perfektionismus eine Krankheit ist, ein Laster oder gar eine Eigenschaft, die uns am Leben hindert, dieser Frage gehen Christine Altstötter-Gleich und Fay C. M. Geisler nach. Die beiden Psychologinnen schildern, was Perfektionismus ist, wie er entsteht und was gesunden von ungesundem Perfektionismus unterscheidet.

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Ein beeindruckendes Organ

Halten wir eine Tasse heißen Tee in der Hand, kann es passieren, dass wir die Beziehung zu unserer Mutter positiver einschätzen als mit einem Kaltgetränk. Dieser verblüffende Effekt entsteht, weil sich die Mechanismen des Gehirns, mit denen es zwischenmenschliche und körperliche Wärme beurteilt, überschneiden und gegenseitig beeinflussen.

[Gehirn&Geist]

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Hyphen, Sporen, Fruchtkörper

Eine Ameise krümmt sich unter Krampfanfällen. Mit letzter Kraft erklettert sie das Blatt einer nebenstehenden Pflanze und beißt sich dort fest. Den Weg zurück in ihre Kolonie wird sie nicht mehr finden, denn längst hat ein Pilz ihr einen Giftcocktail verabreicht und die Kontrolle über sie übernommen. Stunden später verendet das Tier.

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Erfolg mit allen Mitteln

Im Jahr 2007 wagte die „Washington Post“ ein Experiment, bei dem die Herausgeber der Zeitung befürchteten, dass es zu tumultartigem Andrang käme und der Einsatz der Nationalgarde nötig würde: Sie überzeugte Joshua Bell, einen der meistgefeierten Violinisten unserer Zeit, sich mit einer Baseballkappe auf dem Kopf und seiner Stradi­vari in der Hand in eine Metro-Passage in Washington, D.C, zu stellen. Dort spielte der Musiker einige der größten Meisterwerke aller Zeiten.

[Gehirn&Geist]

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Die Kunst des Streitens

Auseinandersetzungen sind vollkommen normal – außer vielleicht bei frisch Verliebten. Früher oder später treten in jeder Beziehung Probleme auf, denn kein Mensch ist wie der andere. Streit entsteht, wenn verschiedene Ansichten und Absichten aufeinanderprallen, die sich nicht ohne Weiteres vereinen lassen.

[Gehirn&Geist]

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Weisheiten des Ostens

Wer zu viele Pläne für sein Leben macht, nimmt sich die Möglichkeit, als Mensch zu wachsen, glaubte der chinesische Philosoph Mengzi (um 370 – 290 v. Chr.). Denn wir schmieden die Pläne für den Menschen, der wir gerade sind, aber nicht für den, der wir sein werden. Dabei lassen wir außer Acht, dass sich unsere Lebensumstände, die Welt und auch wir selbst uns verändern.

[Gehirn&Geist]

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Aus Niederlagen lernen

Was man nicht messen kann, existiert nicht, meinen viele Wissenschaftler. Sie plädieren für Beweise statt Erfahrung, für Vernunft statt Glauben und für Daten statt Geschichten. Brené Brown sieht das anders. Die Professorin am Graduate College of Social Work in Houston ist davon überzeugt, dass Glaube und Vernunft keine natürlichen Feinde sind.

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Vom Nutzen des Unterlassens

Im Jahr 2008 schien es mal wieder, als sei der Kapitalismus am Ende. Das globale Finanzsystem stand beängstigend nahe vor dem Zusammenbruch und konnte nur durch staatliche Garantien und massive Liquiditätsspritzen gerettet werden. Etwa zeitgleich veröffentlichte Klimadaten zeigten unmissverständlich, wie dramatisch es um unseren Planeten bestellt war.

[Gehirn&Geist]

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Versöhnung von Wirtschaft und Natur?

„Gemessen an dem, was auf dem Teller liegt, kann ein Arbeitsloser heute besser leben als der Adel im Mittelalter“, schreibt Jan Grossarth treffend. Dieser Wohlstand hat allerdings seinen Preis und geht auf Kosten der Umwelt, des Lebens zahlloser Tiere und oft auch der menschlichen Gesundheit. Da bleiben ideologische, politische und ökonomische Diskussionen rund um die Ernährung nicht aus.

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Kuhverschwörung

Seit der Hobbyfilmer Kip Andersen die Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore gesehen hatte, ließ ihn die Sorge um die bedrohte Umwelt nicht mehr los. Daher beschloss er, alles zu tun, um zu helfen. Er fuhr fortan nur noch mit dem Fahrrad, trennte sorgsam den Müll, stieg auf energieeffiziente Beleuchtung um und duschte immer bloß kurz.

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Die Regenmacher

Eiswolken sind die wahren Regenproduzenten, haben Wissenschaftler von der Universität Leipzig jetzt herausgefunden: Während der Regen über den Meeren und Tropen oft aus Flüssigwasserwolken fällt, stammt der Niederschlag über den Landflächen fast immer aus höher liegenden Eiswolken. Folglich regnet es über Land meist seltener, dafür aber stärker. Grund hierfür seien möglicherweise die Emissionen aus Verkehr und Industrie.

[Leipziger Zeitung]

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